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02.08.09
Staffellauf deutscher und polnischer Sportler auf "Haltestelle Woodstock" mit Riesen-Beifall begrüßt

Kostrzyn/Lebus/Frankfurt (Oder) Unter dem Motto "Stopp der Gewalt, Stopp den Drogen" konnte am Sonnabend  jeder, wie in dem legendären Kinofilm "Forrest Gump, zum Laufstar für einen guten Zweck werden. Läufergruppen aus dem schlesischen Knurow und aus Warschau machten auf ihrem mehr als 600 Kilometer langen Weg quer durch Polen zur diesjährigen "Haltestelle Woodstock" Station an der Stadtbrücke Slubice/Frankfurt (Oder) und Lebus.

Begrüßt wurden die Gäste aus dem Nachbarland von Ellen Otto, Amtsleiterin des Sport- und Schulverwaltungsamtes von Frankfurt (Oder). Neben kühlen Getränken überraschte Ellen Otto die Gäste mit den beliebten Frankfurt-T-Shirts. Sie brachte ihre "Freude darüber zum Ausdruck, dass das Motto und der Lauf selbst Polen und Deutsche verbindet." Bogdan Le¶niowski, der vor 6 jahren diesen Lauf mit Sportfreunden initiierte und alljährlich auch aus seiner Heimatstadt Knurow anläßlich des großen Spendentages eine Stafette nach Warschau organisiert, dankte den deutschen Helfern um Uwe Hädicke und Malgorzata Ebert von der Seelower Kindervereinigung, dafür, dass sie seit vier Jahren die letzte Etappe des Laufs durch den deutschen Teil der Oderregion organisieren. Als Dankeschön bekamen beide einen Pokal von den polnischen Sportlern überreicht.

Von der Frankfurter Stadtbrücke ging die letzte Etappe des Laufs über Lebus und die Deichstraßen nach Kostrzyn. Auf den letzten Metern wurde die Gruppe von Polizei eskortiert. Andernfalls wäre es sicher bei immer noch anhaltendem Besucherzustrom zur Verspätung bei der Begrüßung durch die hunderttausenden Gäste und Cheforganisator Jurek Owsiak auf der großen Festivalbühne gekommen. Bereits am Sonnabendabend zählten die Veranstalter mehr als 400.000 Besucher. "Einfach grandios", so das Fazit von Manfred Schartow und André Zohles, die die Läufergruppe ab Frankfurt (Oder) begleiteten, per Inline-Skates und Fahrrad.

Das Ziel, die "Haltestelle Woodstock", Europas größtes "Umsonst-und-Draußen"-Festival,  "lebt von solchen Initiativen und deren Vielfalt." Mittlerweile vermag Jurek Owsiak kaum noch die vielen Mitmachaktionen aufzuzählen. Er sieht "in dem tausendfachen ehrenamtlichen Engagement wie dies auch in diesem Jahr geleistet wurde, die Kraft und Stärke, die dieses Festival auch künftig so einzigartig in Europa machen wird."

Ein Dankeschön gilt Frank Zohles und Enrico Siebke für die technische Absicherung des Laufes und dem Landkreis Märkisch-Oderland für die Ausnahmegenehmigung zum Befahren der Deichstraßen (durch die Begleitfahrzeuge).

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