13. Haltestelle Woodstock beendet
Nachwort von Jurek Owsiak

Während der Rückfahrt nach Warschau haben wir die ganze Zeit (8 Stunden) geredet und uns an die wichtigsten Momente erinnert.
Aber vor allem waren wir uns dessen bewusst, dass das ein Festival war, auf dem jeder und jede was für sich selbst finden konnte. So wie im letzten Jahr haben die Treffen im Rahmen des Dorfes der Schönen Künste tausende Besucher angezogen. Ich bedauere es sehr, dass meine Pflichten es mir nicht erlaubt haben, alle Treffen persönlich anzuschauen.

Auf den beiden Bühnen sind 60 Bands aufgetreten. Folk, Reagge, Punk, Rock und Metal - alle diese Musikarten haben sich auf der Bühne friedlich gemischt. Die deutsche Band Smoke Blow hat am Freitagnacht gespielt. Ich habe nach dem Konzert mit den Bandmitgliedern ein Interview durchgeführt - sie waren von der Atmosphäre und vom Woodstock-Publikum begeistert.
Ich bin sehr stolz auf die Woodstock-Gäste, die an der Blutspendeaktion des Polnischen Roten Kreuzes teilgenommen haben. Während der drei Festivaltage wurden insgesamt mehr als 660 Liter Blut gespendet, die den Leuten in der Woiwodschaft Lubuskie und in der Stadt Kostrzyn das Leben retten werden.

Auch in diesem Jahr waren auf dem Festival polnische und deutsche Nichtregierungsorganisationen anwesend. Auf der NGO-Meile haben sie den Festivalbesuchern ihre Aktionen, Ideen und Tätigkeiten präsentiert. Ein Happening von Amnesty International, das über die Darfur-Krise informiert hat, hat Hunderte herangezogen.
Auf dem Woodstockgelände wurden auch in diesem Jahr die Fußballmeisterschaften unter der Losung "Kicken wir den Rassismus aus den Stadien raus!" durchgeführt.

Ich möchte mich bei allen, die gekommen sind und die einzigartige Woodstock-Atmosphäre mitgestaltet haben, herzlich bedanken! Ihr habt das geschafft!
Es ist viel passiert und darüber werden wir auf unseren Seiten bald informieren!
Jurek Owsiak

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